Presse-News

Für verschiedene Anwendungen in der Biotechnologie werden Enzyme als Biokatalysatoren benötigt. Da die Isolation von einzelnen Enzymen oft aufwendig und teuer ist, können als Alternative auch lebende Mikroorganismen, die das gewünschte Enzym synthetisieren, in Matrixmaterialien immobilisiert werden. ...

Treten durch Trauma oder Tumorerkrankungen große Knochendefekte auf, so reicht das Regenerationspotenzial des Knochens für die Heilung nicht mehr aus und es muss ein Knochenersatzmaterial implantiert werden, um den Defekt über längere Zeiträume zu stabilisieren, bis neugebildeter Knochen die tragende Funktion wieder übernehmen kann.

Eines der Verbundprojekte (POROMES) widmet sich der Entwicklung biokompatibler Metallschäume mit an den Knochen angepassten mechanischen Eigenschaften. Dabei soll eine bioaktive Modifizierung der Oberfläche für eine schnelle und vollständige knöcherne Integration sorgen.

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum Patienten synthetische Knochenimplantate brauchen. Knochendefekte treten nach Brüchen durch Unfälle, bei Knochenmetastasen als Folge von Krebs, bei Osteoporose oder Arthrose auf. Obwohl der menschliche Körper ein ausgemachter Selbstheilungskünstler ist, kann er nur kleine Defekte aus eigener Kraft schließen. Größere Stücke fehlenden Knochens kann er nicht ersetzen. Implantate gibt es für diesen Fall schon seit Jahren, meist aus Metall oder Kunststoff, häufig wird auch eigener Knochen aus dem Beckenkamm entnommen. Die Zukunft aber heißt Metallschaum. ...